h schnarchtherapie

Die umfassende Schnarchtherapie erfordert das perfekte Zusammenspiel der verschiedenen Fachgruppen, denn nur so kann die für den Patienten richtige Therapieform gefunden werden.

Liebe Patienten,
in diesem Bereich informieren wir Sie rund um das Thema Schnarchtherapie. Unsere Praxis ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Schlafmedizin (DGZS) und zertifiziert für die Herstellung von intraoralen Schnarchtherapiegeräten. Aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit mit verschiedenen Schlafmedizinern, Internisten und HNO-Ärzten ist inzwischen ein Netzwerk über die Stadtgrenzen hinaus entstanden.

Die umfassende Schnarchtherapie erfordert das perfekte Zusammenspiel der verschiedenen Fachgruppen, denn nur so kann die für den Patienten richtige Therapieform gefunden werden. Sehr gerne stehen wir Ihnen als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung und empfehlen Ihnen die für Sie notwendigen Spezialisten.

Für den ersten unverbindlichen Termin ist es sinnvoll, eventuell bereits vorliegende Röntgenbilder oder Befunde mitzubringen. Diese können aber auch von uns direkt bei den entsprechenden Ärzten angefordert werden. Ebenfalls sinnvoll ist es, den Lebenspartner zur Erstberatung mitzubringen, da er/sie in der Regel mehr Aussagen über die Symptome machen kann. Im Folgenden möchten wir Ihnen aber eine kurze Übersicht über die verschiedenen Formen des Schnarchens und deren Therapie geben.

Ihr ADENTICS - Praxisteam

Was ist Schnarchen?

Schnarchen als Geräuschphänomen ist außerordentlich häufig. 60-80% der Männer über 50 Jahren schnarchen, aber auch bei Frauen kann Schnarchen zu einem lästigen Problem werden. Das laute Schnarchen des Partners wird manchmal als unerträglich empfunden.

Ursache des Schnarchens ist eine Erschlaffung der oberen Luftwege in Höhe des Rachens. In diesem Bereich werden die Luftwege durch Muskulatur offen gehalten. Im Schlaf erschlaffen die Muskelzüge. Bei Schnarchern kommt es schließlich zu einem Hin- und Herflattern der Wände der Luftwege (Zungengrund und weicher Gaumen). Letztlich kann bereits das Schnarchen als eine Vorstufe einer gestörten Atmung aufgefasst werden.

Die Schlafapnoe

Eine zunehmende Erschlaffung der Atemwege führt zu einer Einengung oder gar zeitweiligem Aussetzen der Luftströmung bei der Einatmung. Dieser Zustand wird als Apnoe (griechisch "Windstille") bezeichnet.

In dieser Situation können bei dem Schlafenden Atempausen beobachtet werden. Die Atempause wird im Gehirn des Schlafenden registriert und durch eine Weckreaktion (Arousal) überwunden. Die Arousalreaktion ist lebenswichtig und bewahrt vor dem Ersticken. Durch die Arousalreaktion wird aber der Schlaf selbst gestört, da ein Übergang von einem tiefen Schlafstadium in einen nur oberflächlichen Schlaf stattfindet.


Verminderte Schlafqualität

Bei Patienten mit "Schlafapnoe" ist die Schlafqualität gestört. Das hat Auswirkungen auf die Befindlichkeit des Patienten am Tage. Ein Patient mit Schlafapnoe verspürt insbesondere in monotonen Situationen (Fernsehen, Fahren auf der Autobahn, als Beifahrer im Auto, im Theater etc.) eine Müdigkeit bis hin zur Einschlafneigung. In besonders Schweren fällen kann das Einschlafen am Tage nicht mehr von dem Patienten verhindert werden (Schlafzwang).

Durch Verminderung der Schlafqualität können sich schwere seelische Einbußen ergeben, die Stimmung der Patienten reicht von Gereiztheit bis hin zur Depression.

Symptome der Schlafapnoe

  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Schwindelattacken
  • Persönlichkeitsveränderungen
  • sexuelle Funktionsstörungen (Impotenz)
  • nächtliches Schwitzen
  • nächtlicher Harndrang (Bettnässen bei Kindern)
  • Bluthochdruck

Bei etwa 60 % der Patienten mit Schlafapnoe findet sich gleichzeitig eine Bluthochdruckkrankheit. Der Blutdruck ist zunächst nur nachts, später auch am Tage dauerhaft zu hoch. Die Schlafapnoe ist als Ursache eines ungeklärten Bluthochdrucks anzusehen.


Liegt bei Ihnen eine schlafbezogene Erkrankung vor?

Beantworten Sie hier gegebenenfalls einige Fragen:

  1. Schnarchen Sie?
  2. Wurden bei Ihnen im Schlaf Atempausen bemerkt?
  3. Fühlen Sie sich nicht ausgeschlafen?
  4. Sind Sie tagsüber müde?
  5. Schlafen Sie in langweiligen oder monotonen Situationen spontan ein?
  6. Werden Sie nachts spontan wach?
  7. Leiden Sie unter Kopfschmerzen?
  8. Besteht bei Ihnen ein Bluthochdruck?

Wenn Sie mehr als drei Fragen mit Ja beantworten können, sollten Sie uns oder einen anderen Spezialisten aufsuchen!

Folgen einer unbehandelten Schlafapnoe-Krankheit

  • Herzrhythmusstörungen
  • erhöhtes Herzinfarktrisiko
  • Schlaganfall
  • Depression
  • etc.

Durch eine rechtzeitige Erkennung der Krankheit, die einfach zu behandeln ist, ließen sich Folgeerkrankungen und Sterbefälle vermeiden.

Die Häufigkeit der Schlafapnoe wird auf 1-2 % der Bevölkerung geschätzt (1-2 Millionen behandlungsbedürftige Patienten in der Bundesrepublik).


Eine häufige Ursache der erhöhten Tagesmüdigkeit mit Einschlafneigung und Vergesslichkeit sind nächtliche Atemstillstände. Diese Erkrankung wird als "Schlafapnoe-Syndrom" bezeichnet. In der Bundesrepublik werden 800.000 bis 2 Millionen Patienten mit Schlafapnoe geschätzt. Um die Engstellung des Rachenbereiches, der ja einen Muskelschlauch darstellt, zu verhindern, gibt es eine Vielzahl von Behandlungsansätzen. Allerdings haben sich nur wenige als wirksam herausgestellt.

ADENTICS Anamnesebogen Schnarchtherapie

ADENTICS Anamnese Schnarchen (PDF, 152 KB)

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